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Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) in der Praxis

Zoom Webinar

180 Minuten

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249,00  zzgl. MwSt

Beschreibung:

Die Europäische Union verfolgt eine ehrgeizige Klimaschutzpolitik und hat einen Rechtsrahmen dafür geschaffen, die Zielvorgaben für eine Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Zwar wurden die internen Emissionen bereits reduziert. Doch die durch aus Drittländern importierte Waren verursachten Treibhausgasemissionen sind angestiegen, was die Bemühungen zur Reduzierung des globalen Fußabdrucks untergräbt. Solange eine bedeutende Zahl der globalen Partner Konzepte und Ansätze vertritt, mit denen nicht dasselbe Ambitionsniveau beim Klimaschutz erreicht wird, besteht die Gefahr der Verlagerung von CO²-Emissionen (Carbon Leakage).

Dieser Gefahr soll mit dem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) entgegengewirkt werden. Hiermit soll eine vergleichbare CO²-Bepreisung bei der Produktion von stark emissionsbelastenden drittländischen und inländischen Erzeugnissen hergestellt werden. So sollen auch Anreize für Nicht-EU-Länder geschaffen werden, ihre Klimaambitionen zu erhöhen. Der neue Rechtsrahmen soll damit sicherstellen, dass die Klimaschutz-Bemühungen der EU und der Weltgemeinschaft nicht dadurch untergraben werden, dass die Produktion in Länder mit weniger ehrgeizigen Klimazielen verlagert wird. Um einen Einklang mit derzeit weiteren bestehenden Klimaschutzmaßnahmen sicherzustellen, soll das CBAM stufenweise eingeführt werden. Damit soll ein allmählicher Übergang vom derzeitigen System der kostenlosen Zertifikate ermöglicht werden, während die kostenlosen Zertifikate in den Sektoren, die unter das CBAM fallen, schrittweise auslaufen.

CBAM betrifft bereits jetzt große Teile der europäischen Industrie. Alle Unternehmen innerhalb der EU, die Eisen, Stahl, Zement, Aluminium, Elektrizität, Düngemittel, Wasserstoffe sowie bestimmte vor- und nachgelagerte Produkte in reiner oder verarbeiteter Form aus Nicht-EU-Staaten importieren, müssen diese Importe seit dem 1. Oktober 2023 gesondert quartalsweise melden. Die Frist zur ersten Abgabe dieser Quartalsberichte lief bereits Ende Januar 2024 ab. Mit dem Ende der nächsten Übergangszeit am 31. Dezember 2025 treten weitere Maßnahmen in Kraft.

Unternehmen, die emissionsintensive Waren in die EU importieren, werden dann zunehmend verpflichtet, CBAM-Zertifikate zu erwerben, um die Differenz zwischen dem im Produktions-Drittland gezahlten CO²-Preis und dem höheren CO²-Preis der Zertifikate im EU-Emissionshandelssystem auszugleichen.

Zielgruppe:

Das Webinar richtet sich insbesondere an importierende Unternehmen und deren, Zollverantwortliche, Compliance-Beauftrage, Controlling-Beauftragte, Einkaufsabteilungen, Geschäftsführer, Nachhaltigkeitsabteilungen

Mögliche Referenten:

Rechtsanwalt Marko Uhl

Marko Uhl ist ausgebildeter Logistikkaufmann und derzeit als Rechtsanwalt und Partner bei Möhrle Happ Luther in Hamburg tätig. In seiner langjährigen Karriere war er unter anderem als Zollbeamter und Führungskraft bei der Generalzolldirektion eingesetzt. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er häufig für das Bundesministerium der Finanzen und die Europäische Kommission im Zollrecht tätig und weist sich dadurch als Experte für Zoll- und Außenwirtschaftsrecht aus. Er ist außerdem nebenamtlicher Lehrender an der Fachhochschule des Bundes in Münster, Lehrbeauftragter der Leuphana Universität Lüneburg und veröffentlicht in Fachzeitschriften zu Rechts- und Praxisthemen des Zoll-, Steuer- und Außenwirtschaftsrechts sowie sonstiger Themengebiete mit grenzüberschreitendem Warenbezug.

Organisatorische Hinweise:

Themenschwerpunkte

Dieses Seminar bietet einen Einblick in die rechtlichen Vorgaben, zeigt die Pflichten und praktische Anwendung von CBAM und analysiert dessen Auswirkungen auf Unternehmen und Wirtschaft.

  • Rechtsgrundlagen des Carbon Border Adjustment Mechanism
  • Der Anmelder im CBAM
  • Registrierungsanforderungen für das Berichtswesen
  • Zeitpläne
  • CBAM-Zertifikate
  • Sanktionen
  • Zukünftige Entwicklungen
  • Empfehlung zur Umsetzung im Unternehmen

Webinar inhalte:

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Termine:

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